Produkt des Monats Juni/Juli

Elektroden Magmaweld ESR11 Universal_1

Schweißelektrode Magmaweld ESR11

Unsere meistverkaufte Standardelektrode ist die Magmaweld ESR11. Es handelt sich hier um einen rutile Schweißelektrode, die leicht zu handhaben ist. Sie lässt sich gut in allen Positionen verschweißen. Ein weiterer Vorteil ist, dass sie auch auf Wechselstrom (AC) funktionieren, d.h. auch ältere Trafo-Schweißgeräte können diese Elektrode normalerweise problemlos schweißen.

Rutile Elektroden: Leichtes Zünden

Diese rutile Elektrode ESR11 zündet sehr leicht, da sie nicht nur am Kernstab eine Stromverbindung aufbaut, sondern auch der Mantel aus gepresstem Pulver Strom leitet. Wir haben auch schon öfter die umgangssprachliche Bezeichnungen “Kontaktelektrode” oder “Ohne Hirn verschweißbar” gehört. Dieser Ausdruck entspringt eben der Tatsache, dass die Elektrode nicht so leicht am Werkstück kleben bleibt und der Lichtbogen erlischt. Man kann also fast die Elektrode aufsetzen, sodass sie quasi “Kontakt” hat und sie schmilzt praktisch von selbst ab. Deshalb schweißt sie auch gut über verrostete, verzinkte und lackierte Oberflächen, allerdings kommen dadurch Verunreinigungen in das Schweißgut und schädigen dieses. Somit darf die Schweißnaht keiner Belastung ausgesetzt werden, da kein Qualitätsanspruch erfüllt wir. Deshalb empfehlen wir, die zu schweißenden Stellen vorher zu reinigen.

Hervorragend für blanke Stähle

Wenn man eine ruhige Hand hat, dann ergibt sich bei blanker Oberfläche eine schöne feinschuppige Schweißnaht und die Schlacke löst sich leicht und vollständig. Aufgrund der Qualität ist diese Elektrode vorrangig für blanke Stahlbleche bis S355 (d.h. bis St37 und St52), Formrohre, Flacheisen, Rohre, Winkel, etc. hervorragend geeignet.

11116000-Lorch-MicorStick160
Elektrodenschweißgerät Inverter von LORCH, die MicorStick 160. Profi-Gerät für Elektroden bis Dm4,0mm

Schweißen am (-) Pol

Rutile Elektroden werden auf Wechselstrom (AC) oder bei Inverter Schweißgeräten wie z.B. unserer LORCH MicorStick 160, mit Gleichstrom (DC) auf dem (-) Pol verschweißt. Das bedeutet, dass der Elektrodenhalter bzw. das Elektrodenhalterkabel am (-) Pol angesteckt werden muss.

Unterschied zu basischen Elektroden

Bei der Anwendung muss man wissen: Für hochwertige Schweißungen an dynamisch belasteten Bauteilen, z.B. I- und U-Trägern und landwirtschaftlichen Geräten die unter Belastung stehen oder Maschinenteilen ist eine basische Schweißelektrode vorgeschrieben. Das wären z.B. unsere Schweißelektroden Magmaweld ESB 48 oder ESB 50 (reinbasisch) oder auch die Magmaweld ESB 44 (Doppelmantel rutilbasisch). Basische Elektroden haben höhere technologische Gütewerte und nehmen durch den basischen Mantel die Verunreinigungen des Grundmaterials besser auf. Diese Elektroden sind bei Gleichstrom (DC) nur auf dem (+) Pol zu verschweißen und nur rutilbasische Typen können auch auf Wechselstrom (AC) zünden. Allerdings zünden basische Elektroden schwerer, da sie nur auf dem Kernstab eine Stromverbindung aufbauen. Daher muss man beim Wiederzünden einer Elektrode immer den Mantel wegbrechen und den Kernstab freilegen.

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